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Ausstattungen
gibt es sehr viele, Varianten einige und
Veredler wenige. Mit den Ausstattungen
steht oder fällt das Aussehen eines VAN¹s,
denn der Hauch von Luxus, Komfort und Gemütlichkeit
ist das Markenzeichen eines VAN’s. Taugt
die ganze Ausstattung nichts, verliert der
VAN gleich an Gesicht und Qualität. Die
ersten Ausstattungen waren mehr oder weniger
dürftig gewesen und wurde erst mit den Jahren
besser nachdem die Ausstatter erfahrungen
gesammelt hatten. Die neuen Ausstattungen
sind logischerweise nicht mehr mit den Anfängen
zu vergleichen.
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Das
Grundkonzept des Ambientes ist immer das
selbe, bis auf Sonderanfertigungen, wie
z.B. die Handicapasustattung für Rollstuhlfahrer. Das
Grundkonzept besteht aus zwei Captaincheers
vorne, meist drehbar, in der Mitte stehen
ebanfalls zwei Captaincheers zur Verfügung,
eigentlich immer drehbar und hinten ist
eine dreisitzige Bank montiert, die sich
zu einem Bett umbauen lässt. Die vorderen
Captaincheers lassen sich oft auch elektrisch
verstellen, wobei der Fahrersitz dann meist
damit ausgestattet ist. Alle 4 Captaincheers
lassen sich in Schlaf oder Ruhestellung
zurückklappen und bieten für die Mitreisenden
einen angenehmen Komfort. Die Sitzbank
kann zu einem mehr oder weniger komfortablen
Bett umgeklappt werden. Bei einer dreiteiligen
Sitzbank entsteht ein ordentliches Bett,
was ausreichend Platz für 2 Erwachsene und
2 Kleinkinder bietet ( Eigene Erfahrung
! ) um mal eine Nacht zu schlafen. Sollte
die Verstellung der Rückbank elektrisch
möglich sein, dann unter " Bitte
Beachten
" den Hinweis beherzigen, sonst wirds
schnell teuer. Die Gestaltungsmöglichkeiten
lassen den Veredlern freien lauf, was der
Dachbereich über dem Fahrersitz angeht,
wie auch im Passagierbereich. Bei den Hightop
VAN’s ist fast immer im Dachbereich über
den Fahrersitzen die Möglichkeit gegeben,
das ein Fernseher, ein Videoplayer oder
gar eine Spielekonsole montiert werden kann,
die für Kurzweile bei den Mitreisenden sorgen
soll, denn Amerika, das Ursprungsland, ist
ein wenig grösser und die Strecken
sind meist auch etwas weiter, als hier in
Europa. Hölzer an den verschiedensten
Stellen runden das Gesamtbild eines VAN’s
noch zusätzlich ab und geben einem das heimische
Gefühl. Die Beleuchtung im Fahrzeuginneren
ist eigentlich das absolute Highlight eines
VAN’s, denn hier gibt es unzählige Variantionen,
angefangen bei Indirekter Beleuchtung hinter
den Gardinenstangen, sofern vorhanden, über
Leseleuchten an jedem Sitzplatz, bishin
zu einer kombinierten Beleuchtung im Dachbereich,
die meist frei wählbar ist, von hell, zum
ein- und aussteigen bishin zu einem diffusen
Licht, was nicht aufdringlich wirkt, eher
einen heimisch, warmen Karakter vermittelt. Bei
vielen VAN’s hat noch jeder Sitzplatz einen
Kopfhöreranschluß mit der Wahlmöglichkeit
zwischen Radio, meist ein zweites in der
oberen Heckverkleidung montiert oder dem
evtl. installierten Fernseher / Video /
Spielekonsole.
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Die
verwendeten Materialien haben heute einen
Stand erreicht, von dem in den ersten Jahren
nur geträumt werden durfte. Die Bezugsstoffe
waren in den 70ziger und 80zigern von nicht
so überragender Qualiät, ebenso die Polsterung
ließ teilweise sehr zu wünschen übrig und
war schon nach wenigen Jahren durchgesessen
und man musste einen Polsterer bemühen oder
gar neue Sitze beschaffen, meist waren die
Stoffe für die Verkleidungen aus dem gleich
Material, denn Kunststoff gabs es eigentlich
nur im Bereich des Armaturenbretts, ansonsten
nur Stoff und bei den Sitzen / Sitzbank
auch Leder. Verwendete sichtbare Hölzer
stammen ausschliesslich aus Amerika oder
Kanada und wurden aus kanadisch / amerikanischer
Eiche, Wurzel- oder Walnussholz hergestellt. Auch
hier gab es unterschiedliche Qualitäten,
die von unbrauchbar über mies, bishin zu
höchster Qualiät reichten. Heute gibt es
im Zubehörhandel Standartholzverkleidungen (
z.B. Amaturenbrett, Radioeinfassung, Aschenbecherabdeckung,
Getränkehalter usw. ) die mit mehrschichtigen
Lacken versiegelt sind und somit ein glänzendes
Aussehen haben. Bei ordentlicher Behandlung
hat man viele Jahre daran Freude.
Bei
den Unterkonstruktionen wurden in den 70ziger
und 80ziger Jahren sehr viel Holz von minderer
Qualität verwendet. In den Dachbereichen
wurden eine Art Tischlerplatte benutzt,
die ich hier nichteinmal zum Bau einer Kiste
verwenden würde, geschweige denn in meinem
VAN. Diese Material ist 3 oder 4 lagig Kreuzverleimt,
auf den ersten Blick stabil, nur darf nie
Feuchtigkeit in welcher Form auch immer
an dieses Material gelangen, dann löst sich
der Leim und das Holz quillt schnell auf
und verliert an Stabilität, ebenso das Trägermaterial
bei den grösseren Seitenverkleidungen, welches
hier meist aus Sperrholz gefertigt wurde. Ich
selber musste die Erfahrung machen, das
Feuchtigkeit der grösste Feind ist und Feuchtigkeit
hat man in einem VAN sehr schnell, wenn
die oberen Dachfenster undicht werden, im
Winter die Schuhe nicht ordentlich gesäubert
werden und die Schneereste sich im Teppich
verflüssigen oder wenn die hinteren Ecken
des Hochdachs ( Schwachstelle ) undicht
werden und das Regenwasser hinter den Seitenverkleidungen
runterläuft. Zusätzlich ist eine evtl.
Dachreling ein Kanidat für eindringenes
Wasser, da hier meist die Dichtigkeit nach
wenigen Jahren nicht mehr gegeben ist. Ich
musste die Erfahrung machen, das das Holz,
welches zusätzlich in die GFK-Hochdächer
einlaminiert wurde von einer ebensolchen
miesen Qualität ist, wie das Holz für die
Unterkonstruktionen im Dach- Seitenbereich.
Ist die Dachreeling undicht, dringt Feuchtigkeit
ein und lässt das Holz langsam vorsichhin
faulen, bei Frost im Winter gefriert dann
die Feuchtigkeit und treibt das GFK auseinander,
sodas sich feine Risse rund um diese Stellen
bilden wo das Holz eingearbeitet ist, hier
würden wasserdicht verleimte Hölzer angebracht
sein und solche Schäden helfen zu vermeiden. Auf
zwei bildern auf der Rechten Seite kann
man die Dachkonstruktion erkennen, wie es
unter der Verkleidung aussieht. Die grossen
Seitenhölzer wurden von mir schon durch
wasserfestverleimte Tischlerplatten ausgeweschselt,
da ich hier eine Stabilität erreichen musste,
für mein Projekt, was ich unter einem anderen
" Menuepunkt
" beschreibe und dort gehe ich nochmals
auf die Materialien ein, die bei MIR Verwendung
finden und eingebaut waren.
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Die
Veredler von VAN’s sind teilweise so schnell
verschwunden, wie sie aufgetaucht waren. Über
die Jahre sind nur sehr wenige übrig geblieben,
die auch ein gewisses Maß an Quälität geliefert
haben und heute noch liefern, wozu auch
das Rechtsystem der USA einen entscheidenden
Beitrag geliefert hatte. Unter dem Menuepunkt
" Links " habe ich einige Hersteller
aufgeführt, die heute noch aktiv im Bereich
der VAN Veredlung tätig sind. Inwieweit
noch Teile aus früheren Produktpaletten
verfügbar sind oder ob es möglich ist überhaupt
einige Komponenten zu bestellen, das müsstest
Du selber erfragen ! Zu meinen Favoriten
gehört die Firma " Starcraft
"
!
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Wie
schon weiter oben angekündigt. Die elektrisch
verstellbaren Cheers und Sitzbank sind mit
sorgfalt zu bedienen, denn sehr schnell
geben die kleinen Elektromotoren und Übersetzungen
den Geist auf und können nur schwer beschafft
werden, was ausserdem mit hohen Kosten verbunden
ist. Daher gilt bei der Sitzbank IMMER
: " Niemals bedienen, wenn jemand drauf
sitzt ! " Bei dem Fahrersitz sollte
bei einer sehr schweren Person, wie meiner
einer es auch ist, die Verstellung am Besten
nur betätigt werden, wenn man nicht draufsitzt,
zwar ist die Gefahr eines Schadens hier
geringer, weil die Konstruktion der Sitzverstellung
sich sehr von der Sitzbank unterscheidet,
aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Noch
ein Schwachpunkt die Fahrzeugbatterie, obwohl
diese eigentlich sehr gut Dimensioniert
ist und ordentlich Kraft liefert, aber auch
nur, wenn Sie zu 100% in Ordnung ist, was
z. B. im Winter nicht gewährleistet ist,
da durch Kurzstreckenfahrten das Aufladen
meist nicht völlig ausreicht, sondern die
Kapazität nur grade so ausreicht zum starten. Lüftung,
Radio, Beleuchtung verbrauchen doch arg
viel Strom. Ich musste die Erfahrung machen,
das die Säuredichte im Winter bei etwas
70% liegt und mir das mir die Batterie das
eine oder andere Mal einen Streich gespielt
hatte und deshalb habe ich mir angewöhnt
einen POWERPACK mitzunehmen, der für den
entscheidenen Kick beim starten immer ausreicht. Beim
meinem " Projekt
" wird auch eine zweite Batterie einzug
finden um so die Starterbatterie zu entlasten.
Im Bereich von etwaigen Sensoren für
die Klimaanlage sollte gänzlich auf
die Verwendung von Cockpitspray verzichtet
werden, da hier die Gefahr besteht, das
diese verkleben und im günstigsten Fall
nur falsche Daten liefern können oder wenns
ganz schlimm kommt ihre Arbeit ganz verweigern,
was dann ein Neuteil fällig macht !
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...
weiter mit " KAUFTIPPS
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 Mein
Dach "innen" 01
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 Mein
Dach "innen" 02
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